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AC-Adapter
Netzstrom-Adapter. Auch Digital-Kameras werden beim Kauf mit einem
Netzgerät geliefert.
AD/DA-Wandler
Abkürzung für "Analog/Digital - Digital/Analog-Wandler".
Es ist ein Gerät, das analoge Signale in digitale umwandelt (AD)
und wieder zurück (DA). ADSL
(Asymmetric Digital Subscriber Line)
Ist eine Technologie, die Breitband-Datenübertragung und Zugang
zum Internet über die herkömmlichen Kupferkabel des Telefons
erlaubt. Wer über ADSL verfügt, kann telefonieren oder faxen
und gleichzeitig über den Datenhighway surfen.
AF
Siehe Autofokus 
AGP (=Accelerated Graphics Port)
Beschleunigte Grafikschnittstelle in einem PC. Die AGP-Schnittstelle
verfügt über einen breiteren Bus als ihr Vorgänger
(PCI-Schnittstelle). AGP wird mit der doppelten Geschwindigkeit betrieben
(PCI = 33 MHz / AGP = 66 MHz). Dieser Standard wurde von Intel 1997
eingeführt. AGP-Grafikkarten können direkt auf den Arbeitsspeicher
zugreifen.
Akku
Kurzform für Akkumulator. Batterie mit höherer Leistung.
Im landläufigen Sinne versteht man unter Akkus wiederaufladbare
Batterien (storage battery), die für mobile elektronische Geräte
wie Digital-Kamera, Notebook oder Handy benötigt werden. Dabei
wird die elektrische Energie in Form von chemischer Energie gespeichert.
Analog
Gegenteil von Digital. Analoge Datenträger (z.B. Diskette).
APS (engl. Advanced Photo System)
Ein 1996 eingeführtes Bild- und Filmformat auf einem 24mm breiten,
einseitig perforierten Film in einer speziellen Kunststoffkassette.
Mit einer Bildgrösse von maximal 16,7 x 30,2 mm liegt es zwischen
dem Kleinbild und dem Kleinstbild. Der Film verfügt zudem über
eine magnetische Datenspur, auf der von der Kamera oder vom Labor
diverse Daten gespeichert werden können. Die Kameras für
das Advanced Photo System, kurz APS genannt, erlauben die Wahl von
drei Bildformaten, darunter ein Panoramaformat. Es sind Modelle von
der einfachen Sucherkamera bis zu Spiegelreflexsystemen erhältlich.
Arbeitsspeicher
Siehe RAM. ATA
(engl. Advanced Technology Attachment)
Die Advanced Technology Attachments sind amerikanische Industriestandards.
Sie beschreiben das Signalverhalten und das Protokoll für das
IDE-Bussystem einer Festplatte im Computer. 
Auflösung
Mass für die Detailgenauigkeit. Bei einer Digital-Kamera besagt
diese Kennzahl aus wie vielen Punkten ein Bild zusammengesetzt wird.
Autofokus (abgekürzt AF)
Vorrichtung für eine automatische Entfernungseinstellung bei
Kameras oder Projektoren. Man unterscheidet aktive und passive Systeme.
Aktive Systeme senden einen Messstrahl (Ultraschall, Infrarotlicht)
aus, und fangen das Reflexionssignal auf. Aus der Laufzeit lässt
sich dann die Entfernung berechnen, die motorisch am Objektiv eingestellt
wird. Aktive Systeme sind bei Autofokus-Sucherkameras der Standard.
Auch Dia-Projektoren verwenden ein aktives System, welches die genaue
Lage des Dias ermittelt, und Abweichungen korrigiert, indem das Objektiv
nachgestellt wird. Passive Systeme kommen dagegen in Autofokus-Spiegelreflexkameras
zum Einsatz. Hier wird das Teilbild des Messfeldes über einen
Hilfsspiegel auf drei CCD-Sensoren umgeleitet, die auf drei verschiedenen
Ebenen angeordnet sind: vor dem Brennpunkt, am Brennpunkt und hinter
dem Brennpunkt des Objektivs. Indem die Signale aller drei Sensoren
korreliert werden, lässt sich die optimale Entfernungseinstellung
finden. Diese ist in jenem Moment gegeben, in dem der mittlere Sensor
den höchsten Bildkontrast ermittelt. Die Messgenauigkeit ist
bei passiven Systemen höher als bei aktiven. Der Vorteil der
aktiven Systeme ist jedoch, dass diese Methode unabhängig von
dem im Motiv vorhandenen Kontrast, und unabhängig von der Bildhelligkeit
arbeitet. |
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| B |
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Backup
(oder Back up)
Eine Sicherheitskopie von Daten oder Programmen.
Belichtung
Bei einer analogen Kamera versteht man darunter den Vorgang, bei dem
auf dem Film durch Lichteinwirkung ein Bild erzeugt wird. Die Belichtung
ist ein Produkt aus Lichtintensität und Dauer der Lichteinwirkung.
Die Lichtintensität wird durch die Blende und die Belichtungszeit
gesteuert. Bei einer Digital-Kamera fällt das Licht nicht auf
einen Film sondern auf den CCD-Chip (oder CCD-Sensor).
Belichtungsspielraum
Toleranz einer Filmemulsion gegenüber Abweichungen von der optimalen
Belichtung, innerhalb der noch zufriedenstellende Aufnahmen möglich
sind. Schwarz-Weiss-Filme haben einen grösseren Belichtungsspielraum
als Farbfilme. Der Belichtungsspielraum ist bei niedrigempfindlichen
Filmen geringer als bei hochempfindlichen Filmen. CCD-Sensoren in
Digital-Kameras besitzen ebenfalls einen Belichtungsspielraum.
Betriebssystem (engl. Operating System, abgekürzt OS)
Die Grundlage für die Arbeit auf einem Computer. Software kann
auf einem Rechner erst dann ausgeführt werden, wenn ein Betriebssystem
installiert ist. Die meisten Heim-Computer arbeiten mit Microsoft
Windows, Apple OS oder neuerdings auch mit Linux.
Bildauflösung
Siehe Auflösung.
Bildbearbeitung
Unter Bildbearbeitung versteht man in erster Linie die Weiterverarbeitung
und Manipulation digital aufgenommener oder durch einen Scanner digitalisierter
Fotos. Voraussetzung ist ein Computer und ein geeignetes Bildbearbeitungs-Programm.
Mit einer solchen Software lassen sich auch Fehler korrigieren (z.B.
Kratzer). Oder man kann z.B. die Farbtemperatur, die Farbsättigung,
den Kontrast oder den Bildausschnitt verändern. Einzelne Bildteile
können zu einer Fotomontage zusammengefügt oder durch Texte
ergänzt werden. Die Funktionen, die ein Bildbearbeitungs-Programm
heute liefert, sind sehr vielfältig.
Bildkompression
Siehe Kompression.
Bildpunkt
Siehe Pixel.
Bildübertragung
Uebertragung der digitalen Aufnahmen von der Digital-Kamera in den
Computer.
Bildwiederholrate (auch Bildwiederholfrequenz)
Gibt an, wie oft das Monitorbild in einer Sekunde aufgebaut wird.
Je schneller dies geschieht, um so weniger flimmert das Bild. Da das
menschliche Auge relativ träge ist und der Bildschirm immer etwas
nachleuchtet, nimmt man den Aufbau ab einer bestimmten Wiederholfrequenz
nicht mehr wahr und erhält so den Eindruck eines Standbildes.
Im Gegensatz zum Fernseher mit seinen bewegten und schnell wechselnden
Szenen (hier fällt das Flimmern nicht auf), muss beim Computer
mit seiner meist unbewegten Darstellung ein schnellerer Aufbau erfolgen
(mindestens 75 Hz Bildwiederholfrequenz sind notwendig, damit man
das Bild als flimmerfrei empfindet.). Zum Vergleich: beim Fernseher
sind es 25 Bilder pro Sekunde . Allerdings hängt dieser Wert
auch von der Empfindlichkeit der Augen ab. Manche Personen empfinden
das Bild erst ab 85 Hz als flimmerfrei und andere schon bei 70 Hz.
Binär
Darstellungssystem für Zahlen, die sich nur aus 0 und 1 zusammensetzen.
Binärzahl
Eine aus einer oder mehreren Binärziffern (0 oder 1) bestehende
Zahl. Jedes weitere Bit verdoppelt die Anzahl der möglichen nummerischen
Kombinationen. Zwei Bits ergeben vier mögliche Kombinationen:
00, 01, 10 und 11.
BIOS (Basic Input/Output System)
Grundeinstellungen eines Computers. Das BIOS befindet sich auf einem
Chip des Mainboards. Es regelt einige wichtige Grundfunktionen.
Bit
Kurzbezeichnung für "binary digit" (Binärziffer).
Die kleinste Dateneinheit für Computer, 1 oder 0. Sie entspricht
zwei elektrischen Zuständen: Ein oder Aus. 8 Bits ergeben ein
Byte.
Bitmap
Dateiformat für digitale Bilddaten.
Blende
Die im Durchmesser variable Öffnung eines Objektivs, mit der
die Lichtintensität bzw. die Lichtmenge gesteuert wird. Die Blendenöffnung
wird anhand von Blendenstufen angegeben.
Blendenautomatik
Hier wird die Belichtungszeit vorgewählt und die Kamera bestimmt
aufgrund von Belichtungsmessung (und Filmempfindlichkeit) die notwendige
Blende.
Immer wenn Sie eine bestimmte Verschlusszeit benötigen, beispielsweise
um in der Sportfotografie ein Motiv bei kurzer Verschlusszeit „einzufrieren“,
sollten Sie die Blendenautomatik wählen.
Blendenstufe (auch Blendenzahl)
Dies bezeichnet den effektiven Durchmesser der Blendenöffnung.
Alle Objektive weisen standardisierte Blendenstufen auf: 1,4 –
22.
BMP ( = Bitmap)
Dateiformat zu Speicherung von digitalen Bildern auf dem Computer.
Brennweite
Abstand zwischen der bildseitigen Hauptebene eines Objektivs und dem
Brennpunkt bei Einstellung auf unendlich. Die Brennweite ist die wichtigste
Grundgrösse eines Objektivs für die fotografische Praxis.
Sie wird in Millimetern (mm) oder seltener in Zentimetern (cm) angegeben,
und kann in der Praxis von wenigen Millimetern bis zu mehreren Metern
betragen. Aus der Brennweite ergibt sich im Verhältnis zur Bildgrösse
der Bildwinkel eines Objektivs.
Bridge-Kamera
Eine Bridge-Kamera ist eine Spiegelreflex-Kamera ohne wechselbare
Objektive. Die Kamerabauart verbindet die Vorteile einer Kompakt-Kamera
mit denjenigen von Spiegelreflex-Kameras.
Browser (to browse = blättern)
Ist ein Programm, welches die Darstellung von Seiten des World Wide
Web ermöglicht. Hauptsächlich sind Browser dafür gedacht
HTML-Dokumente und die dazugehörigen Bilder aus dem Internet
anzuzeigen. Jeder Browser interpretiert HTML-Codes etwas anders, was
zu unterschiedlichen Darstellungsformen führt. Die bekanntesten
Vertreter sind der Netscape Navigator/Communicator und der Microsoft
Internet Explorer.
Byte
Ein Byte ist eine Sequenz binärer Symbole, die der Computer als
eine (Informations-) Einheit verarbeitet. In der Regel besteht ein
Byte aus 8 Bits.
Von der Einheit 1 Byte = 8 Bit lassen sich folgende Einheiten ableiten: |
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| 1
KB |
= |
1 KiloByte |
= |
1’024 Byte |
= |
1'048’576 Bits |
 |
 |
| 1 MB |
= |
1 MegaByte |
= |
1’024 KB |
= |
1'048'576 Byte |
= |
1'073'741’824 Bits |
| 1
GB |
= |
1 GigaByte |
= |
1’024 MB |
= |
1'048'576 KB |
= |
1'073'741'824 Byte |
| 1 TB |
= |
1’024 MB |
= |
1’024 GB |
= |
1.073'741'824 Byte |
= |
1’099’511’627’776 Byte |
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| C |
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Cache
Ein schneller Puffer, der Daten zwischenspeichert und diese immer
wieder sehr schnell zur Verfügung stellen kann. Es gibt mehrere
Cache-Arten: |
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| • |
solche, die Daten aus dem Arbeitsspeicher in CPU-Nähe
(im First- oder Second-Level-Cache) puffern. |
| • |
solche, die Daten von der Festplatte im Arbeitsspeicher zwischenlagern
(z.B. Smartdrive bzw. smartdrv.exe). |
| • |
oder Daten vom langsamen CD-ROM-Laufwerk auf der Festplatte
"cachen". |
| • |
Der Festplatten-Cache puffert hardwareseitig Schreib- und
Lesezugriffe. Je nach Festplatte ist der Cache bei den 2003
am Markt erhältlichen Festplatten zwischen 2 und 8 MB gross;
ElDE-Festplatten haben häufig 2 MB, SCSI-Modelle 8 MB Cache. |
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Werden die im Cache befindlichen
Daten erneut benötigt, tritt die beschleunigende Wirkung des
Cache voll zu Tage, da diese nicht mehr von dem langsameren Medium
geholt werden müssen.
Im World Wide Web gibt es ähnliche Mechanismen: |
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| • |
Daten, die von entfernten und/oder belasteten
Servern lange Wege gehen müssen (z.B. von www.microsoft.com),
werden beim Provider (z.B. bei Swiss Online) im Puffer eines
Proxy-Servers gecachet. So müssen sie nicht jedesmal über
das Internet geladen werden. |
| • |
Alle geladen Daten werden lokal auf der Festplatte des Internet-Nutzers
gepuffert, so dass beispielsweise die Startseiten des Providers
nur noch im Bedarfsfall durch die Telefonleitung geladen werden
müssen. |
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CCD (CCD-Sensor oder CCD-Chip)
Abk. für "Charge-coupled device". Ein integriertes,
mikroelektronisches, lichtempfindliches Bauteil, das in manchen Bilderfassungsgeräten
(z.B. Digital-Kameras oder Scanner) verwendet wird. Meist auf Silizium-Halbleiterbasis.
Nach der elektrischen Ladung kann ein nachgeschalteter Prozessor aus
den so gewonnenen Daten das Bild errechnen. Die Auflösung eines
solchen Chips wird in der Anzahl der Bildpunkte (Pixel) angegeben,
wobei jeder Bildpunkt durch eine Silizium-Fotodiode gebildet wird,
und liegt zwischen 300’000 bis 6 Mio. Pixel, Tendenz steigend.
CCD-Bildsensoren finden in Videokameras, in denen sie die Bildröhre
ersetzen, und in Digital-Kameras Verwendung.
CD-R (R = recordable)
Einmal beschreibbare CD.
CD-ROM
Abkürzung für "Compact Disc Read Only Memory".
Ähnlich wie eine Musik-CD enthalten diese CDs grosse Mengen von
Computerdaten, z.B. Anwendungs-Software und Bilder.
CD-RW (RW = rewritable)
Mehrfach beschreibbare CD.
Chip
Integrierter Schaltkreis in einem PC. Oft aus Silizium.
CMOS-Chip
Abkürzung für "Complementary Metal Oxide Semiconductor".
Die CMOS-Technik ist ein Fertigungsverfahren, durch das die CPU besonders
stromsparend arbeitet und weniger Hitze erzeugt. Diese Technik kommt
auch bei der batteriebetriebenen Echtzeit-Uhr des PCs zum Einsatz.
CMYK
Abkürzung für "cyan, magenta, yellow, key color"
(Cyan, Magenta, Gelb, Schlüsselfarbe). Subtraktives Farbschema
für den Vierfarbendruck, in dem die einzelnen Farben durch Angabe
der prozentualen Anteile von Cyanblau, Magentarot, Gelb und einer
Schlüsselfarbe (normalerweise Schwarz) definiert werden.
Controller
Erweiterungs-Steckkarte im Computer mit der weitere Geräte angeschlossen
werden können. Es gibt verschiedene Arten (z.B. SCSI- oder Raid-Controller).
CPU (engl. Central Processing Unit)
Siehe Prozessor CPU-Kühler
Kühler, der den Prozessor kühlt. Ohne einen CPU-Kühler
würde ein leistungsfähiger Prozessor zu heiss und im Extremfall
sogar verbrennen.
CRT-Monitor (Abkürzung für Cathode Ray Tube)
Siehe Röhrenmonitor. |
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| D |
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Daguerreotypie
Frühes fotografisches Verfahren (ab ca. 1837), erfunden von Louis
Daguerre, der sich wiederum auf Experimente von Joseph Niepce stützen
konnte. Eine versilberte Kupferplatte wurde mit Joddämpfen lichtempfindlich
gemacht, belichtet, und in einem Quecksilberbad entwickelt, wobei
an den belichteten Stellen ein Silberamalgam entstand, welches das
Bild sichtbar machte, und diesen frühen Fotografien zugleich
ihren unverwechselbar silbrigen Glanz verlieh. Nach dem Fixieren stand
ein seitenverkehrtes Bild zur Verfügung, welches je nach Betrachtungswinkel
positiv oder negativ erschien. Daguerreotypien waren Unikate, da sich
mit der damaligen Technik keine Reproduktionen anfertigen liessen.
Das Verfahren wurde am 19.8.1839 öffentlich präsentiert
und verbreitete sich schnell. Bis 1860 hatte sich jedoch das Negativ/Positiv-Verfahren
auf Basis der Kalotypie durchgesetzt, nicht zuletzt auch deshalb,
weil Daguerreotypien wegen ihres hohen Silberverbrauchs zu teuer für
eine massenhafte Verbreitung waren. (1840 beliefen sich die reinen
Materialkosten für eine Daguerreotypie-Platte bei 5 Franc, während
eine Aufnahme etwa zu 100 Franc verkauft wurde.) Daguerreotypien erfreuen
sich heute in Sammlerkreisen grosser Beliebtheit.
Desktop Publishing
Erstellen von druckfertigen Dokumenten mit dafür speziell entwickelter
Software. Desktop Publishing - abgekürzt DTP - ist der Oberbegriff
für das Verfahren, mit Hilfe eines Personal Computers und ergänzender
Hard- und Software Texte zu erfassen, layoutmässig zu bearbeiten
und für eine Vervielfältigung vorzubereiten.
Gängige DTP-Programme sind: |
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| • |
Adobe InDesign (ehemals: Adobe Pagemaker) |
| • |
Quark XPress (besonders auf Macintosh-Rechnern eingesetzt) |
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Diafilm
Ein Film, welcher nach Abschluss der Entwicklung positive Bilder für
die Projektion oder z.B. als Druckvorlage liefert. Es gibt Schwarz-Weiss-
und Farb-Diafilme.
Grundsätzlich ist dieser Film genauso aufgebaut wie ein Negativfilm.
Der Hauptunterschied liegt in der speziellen Entwicklung, bei der
nach der Erstentwicklung eine diffuse Zwischenbelichtung durchgeführt
wird, die auf die unbelichteten Stellen wirkt, und diese in einer
Zweitentwicklung eindunkelt. Bei einigen Entwicklern wird die "Umkehrung"
ohne Zwischenbelichtung in einem chemischen Prozess erzielt.
Dioptrie
Eine Masseinheit für die Brechkraft von Linsen oder Objektiven.
Die Dioptrie ist der Kehrwert der Brennweite in Metern und wird bei
Sammellinsen als positive, bei Zerstreuungslinsen als negative Zahl
angegeben. So verfügt ein 50mm-Objektiv über +20 Dioptrien.
Die Stärke von Nahlinsen und Brillengläsern wird üblicherweise
in Dioptrien angegeben.
Diskette
Datenträger im PC. Auch Floppy genannt. Die Kapazität beträgt
max. 1,44 MB
.DMA (=Direct Memory Access)
Darunter versteht man direkter Speicherzugriff. Es handelt sich um
eine Datenleitung, über die der Transport grosser Datenmengen
ohne Zutun des Prozessors bewerkstelligt wird.
Docking Station (engl.)
Basisstation einer Kamera. Diese Station kann die Kamerabatterie aufladen
und gleichzeitig dient sie zur Übermittlung der Daten von der
Kamera auf den Computer.
Dpi (oder dpi)
Dots per Inch = Punkte pro Inch. Inch ist ein Längenmass. 1 inch
= 2,56 cm
DPOF (= Direct Print Order Format )
DPOF dient zum Markieren und Drucken von Bilddateien von Digitalkameras.
Digitalfotos können auf verschiedene Arten gedruckt werden. Heutzutage
nehmen viele Labore Bilddateien auf CompactFlash™-Speicherkarte
oder Diskette an. Viele Fotofinishingsysteme und Fotodrucker sind
auch zu DPOF (Digital Print Order Format) kompatibel. Durch das Ablegen
der digitalen Druckaufträge auf der Speicherkarte der Kamera
wird gewährleistet, dass nur die ausgewählten und markierten
Bilder gedruckt werden. Der Druckauftrag wird auf der Speicherkarte
der Kamera gespeichert, nicht in der Kamera selbst.
Download (engl.)
Bezeichnung für das (Herunter-)Laden von Daten aus einem Kommunikationssystem
wie dem Internet. Bei einem Download werden Programme oder Dateien
auf den eigenen Computer übertragen. Im WWW-Browser genügt
dazu der übliche Mausklick.
Drag & Drop
Wörtlich: Ziehen und fallen lassen . Technik in Windows (ursprünglich
von Apple entwickelt), um einzelne Teile von Dokumenten (z.B. eine
Textpassage aus Word) mit der Maus markieren, mit gedrückter
linker Maustaste in das Fenster einer anderen Anwendung ziehen und
dort fallen lassen zu können. Der Text wird dann genau an der
Stelle eingefügt, an dem sich der Mauszeiger befindet. Diese
Methode nennt sich "Drag & Drop" und ist der einfachste
Weg, Daten zwischen zwei Anwendungen auszutauschen.
DRAM
Abkürzung für "Dynamic Random Access Memory".
Dynamischer Speicher mit wahlfreiem Zugriff. Verbreitete Speichertechnik,
die für Arbeitsspeicher verwendet wird (siehe RAM).
DTP
Abkürzung für Desktop Publishing.
DVD
Abkürzung für "Digital Versatile Disc" (engl.).
Die DVD weist eine höhere Speicherkapazität auf als eine
herkömmliche CD-R. |
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| E |
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e-card
Elektronische Postkarte im Internet.
Einzug-Scanner
Scanner, der sich für die Verarbeitung von Serien-Scans eignet
(z.B. Fotos, Briefe usw.).
Entwicklung
Streng genommen bezeichnet man als Entwicklung den Vorgang, der das
latente Bild sichtbar macht. Also den gesamten Prozess bis zum fertigen
und weiter verarbeitbaren Bild. Der Vorgang unterscheidet sich, je
nachdem, ob es sich um einen Schwarz-Weiss-, Farbnegativ- oder Diafilm
handelt. |
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| • |
Bei der Schwarz-Weiss-Entwicklung
wird in einem Reduktionsvorgang das latente Bild sichtbar gemacht,
indem das belichtete Silberhalogenid in schwarzes metallisches
Silber verwandelt wird. Es folgt ein Stoppbad, welches den Entwickler
neutralisiert. Darauf folgt das Fixierbad, welches die unbelichteten
Silberhalogenide aus der Schicht herauslöst, so dass die
Schicht keine Lichtempfindlichkeit mehr besitzt. Anschliessend
wird gewässert und getrocknet. |
| • |
Bei der Entwicklung eines Farbnegativfilms
wird bei der Entwicklung zum einen das Silberbild sichtbar gemacht,
darüber hinaus bilden sich durch Reaktion des Entwicklers
mit den Farbkupplern die Farbstoffe in den Schichten. Es folgt
ein Bleichbad, bei dem die belichteten Silberhalogenide entfernt
werden, so dass die Farbstoffe zurück bleiben. Im anschliessenden
Fixierbad werden die unbelichteten Silberhalogenide aus der
Schicht entfernt, der Film ist nun lichtunempfindlich. |
| • |
Ein Farbdiafilm wird zunächst
schwarz-weiss entwickelt, dann werden die verbliebenen Silberhalogenide
zweitbelichtet. Nun folgt ein Farbentwicklungsbad, dann ein
Bleichbad, und schliesslich wird der Film im Fixierbad lichtunempfindlich
gemacht. |
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EPS
Dateiformat.
EXIF Print Standard
Bildformat zur Aufzeichnung und Speicherung digitaler Bilder. Neben
den reinen Bildinformationen enthält das Exif-Format zusätzliche
Angaben, sogenannte "Tags", die spezielle Kameradaten,
wie beispielsweise Aufnahmedatum oder –uhrzeit beinhalten.
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| F |
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Farbtemperatur
Masszahl für die spektrale Energieverteilung einer Lichtquelle.
Die Farbe des von einer Lichtquelle ausgesandten Lichtes hängt
von verschiedenen Eigenschaften dieser Lichtquelle ab. Handelt es
sich um einen so genannten Temperaturstrahler (z.B. Tageslicht, Glühlampe,
Blitzlicht, Halogenlampe usw.), so strahlt er ein kontinuierliches
Spektrum aus und ist mit dem aus der Physik bekannten theoretischen
schwarzen Körper verwandt. Dieser schwarze Körper absorbiert
sämtliche auf ihn einfallende Energie und besitzt selbst keine
Reflexion. Bei Erwärmung ändert er seine Farbe von Rot-
über Weiss- zur Blauglut. Als Temperaturmass wird die Skala von
Kelvin benutzt, die beim absoluten Nullpunkt (-273° Celsius)
beginnt. Mit zunehmender Temperatur erhöht sich der Blauanteil
der Lichtquelle während bei geringerer Temperatur der Rotanteil
überwiegt. Es ist also möglich, die Farbverteilung einer
Lichtquelle direkt in Kelvin (°K) anzugeben. Farbfilme sind zumeist
auf mittleres Tageslicht (5’500° K) abgestimmt, was etwa
einem Sonnenstand von 30° entspricht. In der Mittagszeit fällt
die Farbtemperatur höher aus, in den Momenten des Sonnenauf-
oder -untergangs hingegen ist sie beträchtlich niedriger. Daneben
gibt es auf Kunstlicht (3’200° K) abgestimmte Farbfilme,
die der Farbtemperatur von Halogenscheinwerfern entsprechen. Weicht
nun die Farbtemperatur der Lichtquelle von dem Wert des verwendeten
Filmmaterials ab, so dient ein Konversionsfilter zur Vermeidung eines
Farbstiches. Bei Video- oder Digitalkameras nennt man die Angleichung
der Farbtemperatur der Lichtquelle an die Aufnahmeabstimmung der Kamera
"Weissabgleich".
Farbtiefe
Die Farbtiefe wird als Anzahl von möglichen Tonwertabstufungen
pro Farbe angegeben. Eine Kamera mit 8-Bit Farbtiefe digitalisiert
pro Farbkanal (Rot, Grün u. Blau) 256 unterschiedliche Abstufungen
(28 = 256). Bei einem Dreikanalbild ergibt das rund 16,7 Mio. mögliche,
unterschiedliche Farben (2563 ~ 16,7 Mio.).
Festplatte (oder engl. Harddisk)
Gerät im Computer, in dem die Daten gespeichert werden. Magnetisches
Speichermedium mit einer oder mehreren Platten und Schreib-/Leseköpfen.
Film-Scanner
Scanner, mit dem man Negativ-Streifen scannen kann.
Firewire
Schnittstelle zum schnellen Datentransfer zwischen Computer und Peripheriegeräten.
Hochgeschwindigkeits-Übertragungs-Bus in einem Computer. Firewire
wird hauptsächlich für den Anschluss von Videokameras oder
von externen Festplatten an den Computer verwendet. Auch bekannt unter
dem Kürzel „IEEE 1394“.
Fischauge
Ein extremes Weitwinkelobjektiv mit einem Bildwinkel von 180°
oder mehr. Dies hat einen auffälligen Bildeffekt zur Folge hat.
Alle Linien, die nicht durch die Bildmitte verlaufen, werden zum Bildrand
hin durchgebogen. Ferner gibt es zwei Typen: Objektive sehr kurzer
Brennweite, die ein kreisrundes Bild liefern, und Vollformat-Fischaugen.
Bezogen auf das Kleinbildformat liegen die Brennweiten von „Fischaugen“-Objektiven
bei 6 – 15 mm. Die Schärfentiefe dieser Objektive ist gross.
F lachbett-Scanner
Scanner, der ähnlich eines Fotokopierers eine Vorlage abtastet.
Flachbildschirm
Oder LCD- oder TFT-Monitor.
Flash Disk
Speichermedium, das den Vorteil bietet, dass man eine gewisse Kapazität
an Daten (ja nach Grösse der Flash Disk) transportieren kann.
Floppy Disk (kurz: FD)
Diskette/Speichermedium
Foto-Galerie
Galerie, in der im Internet Fotos ausgestellt werden können.
Freeware
Urheberrechtlich geschützte Programme, die zumeist durch private
Anwender kostenlos kopiert, weitergegeben und benutzt werden dürfen.
Front Side Bus (Abk. FSB)
Verbindung zwischen den einzelnen Komponenten auf dem Mainboard. Je
höher die Taktrate des Bus (in Hertz), desto schneller werden
die Daten verschoben Abkürzung für "Front Side Bus".
Intels Bezeichnung für den Systembus, der die CPU mit dem Second-Level-Cache
(L2 Cache) verbindet. 100 MHz FSB bedeutet lsos, daß nicht der
Rechner, sondern der Prozessorbus mit 100 MHz getaktet ist, wie es
bei Pentium II- oder AMD K6 2-Prozessoren üblich war.FSB
Abkürzung für Front Side Bus. |
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FTP
Abkürzung für "File Transfer Protocol". "FTP"
bezeichnet ... |
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neben dem Protokoll, das auf TCP basiert, |
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gleichzeitig auch den Internet-Dienst, der mit dem Protokoll
realisiert wurde. Er ermöglicht die Übertragung /
Transfer von Dateien (engl.: files) zwischen verschiedenen Computern
respektive Servern über das Netz. |
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| Für Webmaster sind FTP-Programme
(wie z.B. WS_FTP) ein zentrales Tool zur Pflege ihrer Webseiten. |
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